Archive for the ‘Mut’ Category

Lasst uns in dieser Zeit der Krise auch an das Gute erinnern. Daran, was trotz Krise besser geworden ist.
So sind etwa in manchen Häfen wieder Delfine gesichtet worden, endlich hat man mehr Zeit für die Familie, und in China hat sich die Luftqualität verbessert.

Was habt ihr sonst noch an Gutem entdeckt, das durch die Krise entstanden ist? Schreibt es auf. Und wenn ihr ängstlich werdet und euch Hoffnungslosigkeit überkommt, lest eure Positiv-Liste.

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Aus meiner Fotoserie „In the woid“

Wann immer sich Angst einschleicht, kann diese Meditation gepaart mit der EFT-Klopftechnik sehr unterstützend sein. Aktuell ist es wohl die Angst vor Viren, vor finanziellen Verlusten, vor der Isolation. Im Grunde aber lässt sie sich für alle Ängste anwenden. Sie ist von Dawson Church, der sie gratis zur Verfügung gestellt hat.

 

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Aus meiner Serie „In the woid“

Wir alle sind normalerweise gut gerüstet für Krisenzeiten. Jede/r hat Ressourcen, die im Notfall helfen. Der eine schüttelt die Angst durch Lachen ab, der andere tankt im Wald auf und der nächste versinkt stundenlang in einem guten Roman und hinterher fühlt er sich entspannt.

Was tut euch in Krisenzeiten gut? Erinnert euch an herausfordernde Zeiten. Was hat euch da geholfen? Oder fragt andere, was ihnen gut tut. Vielleicht ist was dabei für euch. Und ganz nebenbei führt ihr mit der Frage nach dem Guttuenden das Gespräch weg vom Jammern.

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Es gibt wohl kaum jemand, für den die jetzige Zeit keine Herausforderung ist. Aber wir schaffen das! Ich sehe so viel Solidarität, Gemeinschaft und Unterstützungsangebote erblühen. Das ist wunderbar.

Auch ich möchte einen kleinen Beitrag leisten, indem ich ab sofort bis auf weiteres meine Mut-Notizbücher verschenke. Um Mut zu machen in dieser herausfordernden Zeit.

Und auch um Vertrauen zu schaffen, dass für alle und alles genug da ist. Einer gibt, ein anderer nimmt. Dann wieder umgekehrt.
Wer etwas spenden möchte, kann das hier tun, muss aber wirklich nicht sein!! Ich wurde nur schon öfter gefragt 😊.

Bankverbindung:
easybank, IBAN AT27 14200 20011 286373, lautend auf Christa Langheiter

Das Mutnotizbuch ist bei mir in Wien abzuholen. Adresse auf Anfrage. Übergabe mit Abstand natürlich. Sollte ich Möglichkeiten entdecken, wo ich sie im öffentlichen Raum auflegen kann, poste ich es hier oder auf Facebook. Bitte gerne Nachricht an christa.langheiter@aon.at, auch wenn jemand Plätze kennt, wo ich sie auflegen könnte.

Schreibt in eure Mutbüchleins, was euch Mut macht in dieser Krisenzeit. Im Blog findet ihr auch einige Übungen/Reflexionsanleitungen als Anregung.

 

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Ich freu mich sehr, wie viel Mutland meine Mutkarten und mein Mut-Tagebuch erobert haben. Von Bratislava bis Hamburg, von Schweiz bis Südtirol konnte ich mit meinen Karten Mut verbreiten bzw. dazu anregen.

Und ich freue mich, dass mein Mut, das finanzielle Risiko der Produktion auf mich zu nehmen, eine sinnvolle Investition gewesen ist ;-). Denn ob sie jemand anderer außer mir auch heiß lieben oder zumindest mögen wird, wusste ich anfangs natürlich nicht. Doch das war der Fall, wie mir viele KundInnen berichteten. Die Karten waren sogar so nachgefragt, dass sie nun ausverkauft sind.


Aber die gute Nachricht ist:

Es gibt noch eine Digitalversion der 52 Mutkarten zum Selbstausdrucken um € 6,90.

Und es gibt „physische“ Blanko-Mutkarten mit Nur Mut! auf der Vorderseite und mit unbedruckter Rückseite, um ein ermutigendes Mutkartenset selbst zu gestalten.
Set 52 Nur Mut! Blankokarten und 52 digitale Nur Mut! Karten: € 15,- plus Portokosten (€ 3 für Österreich, € 4,50 für Deutschland).
Abholung in 1170 Wien ist auch möglich.

Außerdem erhältlich:

Mut-Notizbuch: € 6,50 plus Versandkosten
ab 5 Stück € 5,00 pro Stück

Bestellungen bitte Mail an christa.langheiter@aon.at. Bezahlung dann per Überweisung. 


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Für alle, die sich ihr Mutkartenset selbst gestalten wollen, gibt’s jetzt Monats- oder Jahresvorräte Mutkarten
mit unbedruckter Rückseite. Die Jahresration ist auch perfekt geeignet, um mein digitales Mutkartenset drauf zu kleben. Oder man findet seine eigenen mutmachenden Bilder, Texte, Geschichten, Übungen.

 

Monatsvorrat (1 Karte pro Tag für intensive MutgenießerInnen)
31 Mutkarten: € 8,-
Jahresvorrat (1 Karte pro Woche für gemäßigte MutgenießerInnen): 52 Mutkarten: € 10,-

 

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Ein Jahr lang ist der Abenteurer Nicolas Vanier mit seiner Frau und seiner 2-jährigen Tochter unterwegs durch die Schneewüsten von Kanada und Alaska. Im Zelt bei -40 Grad, mit Hundeschlitten auf zugefrorenen Flüssen mit der ständigen Gefahr, ob das Eis trägt. Mit begrenztem Proviant, angewiesen auf Jagd- und Fischmöglichkeiten. So stellen sich viele vermutlich nicht die ideale Umgebung für ein Kleinkind vor. Und der Autor musste sich im Vorfeld auch viel Kritik dazu gefallen lassen.
Aber aus meiner Sicht hat er sich maximal auf diese Reise vorbereitet, um das Wohl seiner Tochter zu garantieren. Und gerade, wie sich diese Reise auf die kleine Montaine auswirkt und auch auf die Beziehung zwischen Vater und Tochter, sind für mich abgesehen von den Landschaftsschilderungen die faszinierendsten Aspekte dieses Buches. Die 2- bis 3-Jährige ist erpicht darauf, verschiedenste Tiere unterscheiden zu lernen, Kommandos für die Hunde zu lernen und zeigt einen erstaunlichen Gleichmut bei stundenlangen Aufenthalten im Zelt und am Hundeschlitten bei eisigen Temperaturen. Und als Vegetarierin fand ich besonders spannend, wie die Kleine die erlegten Vögel gestreichelt und dann mit Genuss verspeist hat.

Wenn man bis dahin dem Buch noch nicht vollkommen verfallen ist, ist es wohl spätestens so weit, wenn der Autor immer wieder überquillt vor Liebe beim Anblick seiner Schneeprinzessin und ihrem Interesse für die wilde unwirtliche Landschaft des hohen Nordens. „Seit zwei Jahren Vater, hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich ein Kind so lieben könnte. Eine Tür hat sich in meinem Herzen aufgetan. Wenn Montaine mich anlächelt, lächelt mich die ganze Welt an. Wäre ich in Frankreich geblieben, hätte ich meine Tochter, wie die meisten Väter, nur wenige Stunden in der Woche gesehen. Das Leben hätte mich der schönsten Monate mit meiner Tochter beraubt, jener Monate, in denen sie die Welt entdeckt, ihre Sinne ausbildet, sprechen lernt. Ich möchte behaupten, dass unser Verhältnis nicht so innig geworden wäre.“ Das denke ich auch.

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„Natürlich empfand ich Angst, wenn ich ein schwieriges Stück am Berg überwinden musste, wo der kleinste Fehltritt genügte, um in die Tiefe zu stürzen. Doch diesem gefährlichen Moment wohnte gleichzeitig eine gewisse Magie inne, die mich unwiderstehlich anzog (…) – so war ich mir meiner selbst ganz und gar bewusst, war hundertprozentig ich selbst“, schreibt der Abenteurer Robert Peroni in seinem Buch „Kälte, Wind und Freiheit, Wie die Inuit mich den Sinn des Lebens lehrten“.

Er hatte jahrelang von seinen Abenteuern und dieser magischen Angst gelebt. Bei seinem letzten Grenztrip, einer Grönlanddurchquerung, wendete sich das Blatt. Er war tief beeindruckt von der unendlichen Weite der Landschaft und der Freundlichkeit der Menschen, dass er beschloss, ganz an die wilde Westküste Grönlands zu ziehen. Dort wo das Abenteuer Eis, Kälte, Einsamkeit heißt. Eine Einsamkeit, die ganz anders ist, als wir sie kennen: „Hier geht es nicht darum, dass gerade kein Freund da ist, mit dem man Zeit verbringen kann, oder man keine Lebensgefährtin hat, dass man plötzlich alleine verreisen muss oder einen keiner anruft. Hier ist Einsamkeit etwas Absolutes: Die ungeheuren Weite des Landes erzeugt eine geradezu  ohrenbetäubende Stille, und er Mensch wird von der Erhabenheit der Natur überwältigt. Eine Einsamkeit, die ebenso schrecklich wie wunderbar sein kann, weil sie einen aufmerksamer werden lässt: die Ohren reagieren selbst auf das leiseste Geräusch, der Blick ist offen für jedes noch so winzige Detail.“

Und vielleicht ist es diese Einsamkeit, die die Bewohner so anders sein lässt, als wir es kennen. Hier stehen die Häuser immer offen, man besucht einander, auch wenn die Hausbewohner vielleicht noch schlafen. Dann macht man sich eben einen Tee, bis sie aufwachen. Sie sind heiter und gelassen, auch wenn sie vielleicht tagelang nichts zu essen hatten. „So ist das eben.“ Und wenn Besuch kommt, lutscht man eben gemeinsam an einem Wal- oder Robbenknochen.

Dieses Buch gibt einen faszinierenden Einblick in ein Land voll ursprünglicher Schönheit und ihrer Bewohner, den Inuit. Und es zeigt, wie ein von Abenteuerlust Getriebener ankommt in einer Welt heiterer Gelassenheit und wie ihm diese Welt Boden unter den Füßen gibt, auch wenn dieser zum Großteil aus Schnee und Eis besteht.

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DSC_0001Ach, ist das schön, wenn Dinge ganz von selbst wachsen, blühen und gedeihen. Ohne dass man an ihnen zieht und ständig lauert, was aus dem Pflänzchen schon geworden ist. Zugeben, ein wenig Mut braucht es schon dazu. Oder sollte man es Vertrauen nennen? Jedenfalls geht es mir so mit meiner Blätterei, wie ich meine Natur-Essenzbilder mittlerweile genannt habe. Ich mache sie aus reiner Freude. Und die Möglichkeiten, damit an die Öffentlichkeit zu gehen und sie zu verkaufen, gesellen sich ganz von allein dazu.

So bin ich am 1. April 2016 von 9:30 bis 18:30 mit meiner Blätterei bei den Ladies Days bei Leiner, Mariahilferstraße 18, 1070 Wien, Erdgeschoss.. Freu mich sehr darauf, meine Bilder zu präsentieren. Mutkarten und Mut zur Auszeit, mein Auszeitratgeber, sind auch mit im Gepäck. Ich bin gespannt und freu mich sehr auf Besuche.

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lichtSCHALTER-nameAls ich das erste Mal die Schwelle des Schlossensemble Eschelberg im Mühlviertel überschritten hab,  hat es in der Sekunde Zoom gemacht. Ich wusste mit 1000-prozentiger Sicherheit, hier will (ja, muss!) ich mich einmal länger aufhalten, um meiner Künstlerinnen-Seele wieder zu begegnen. Es sind diese magischen Momente des inneren Wissens, wo es kein Zaudern und Zögern und Überlegen gibt und wo der Mut im Großpaket mitgeliefert wird, die einem im Leben nicht jeden Tag in den Schoß fallen. Aber wenn sie es tun, na, halleluja, dann ergießt sich die Wirkung in jede Zelle.
Hier ein Tagebuchauszug meiner 2-wöchigen Reise in die Langsamkeit, die von einer Woche Fasten verstärkt wurde.

  1. August 2015

Angekommen auf Schloss Eschelberg mit einem Koffer voller Möglichkeiten. Fastensäfte, Stoffe, Garne, Kamera, Notizbücher, Blumenpresse, zwei Augen und zwei Ohren.

So eine unglaublich starke Stille hier. Indoors funktionieren weder Handy noch Internet. Meine Gefühlslage dazu wechselt von Ah zu Oh. Hier ist dann wirklich nur Stille, keine Verbindung zu anderen. Wer ist hier, wenn nur ich bin? 🙂

  1. August

Sehr beschäftigt mit nichts. Ich verbringe meine Tage wie die Frauen früher: sticken, schreiben, Tee trinken, Haare bürsten, die Landschaft betrachten.

Draußen Wolken. Wie das mit dem Wetter wohl weitergeht? Ich kann im Internet nicht nachschauen. Ich muss mit dem Unberechenbaren, mit dem, was ist, zurechtkommen. Gut so im Grunde. Ich könnte es ja ohnehin nicht ändern, auch wenn ich wüsste, wie das Wetter wird. Spannend, sich dem Jetzt hinzugeben.

Es nützt nichts, aufs Handy zu schauen. (mehr …)

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