Archive for the ‘Mut’ Category

Ich bin ein Biografien-Junkie. Ich liebe es, in fremden Leben nach Herausforderungen und Ressourcen zu stöbern. Hat jemand eine spannende Erfahrung gemacht und ein Buch darüber geschrieben, landet es mit Garantie irgendwann auf meinem Nachtkästchen.
Zuletzt fasziniert hat mich Miek Pots 12-jährige Erfahrung in einem Schweigekloster „In der Stille hörst du dich selbst“. Man könnte es auch „Mut zur Stille“ betiteln.

Die Niederländerin wuchs im Wohlstand auf und führte ein stürmisches Studentinnenleben, bis sie sich entschloss, zum Lernen in ein Kloster zu gehen. Sie schreibt: „Die straffe Tagesordnung sorgte für Ruhe und gab mir überraschenderweise innerlich viel Raum. Blitzartig wurde mir klar, dass es nicht gleichbedeutend mit Freiheit ist, nur zu tun, wozu man Lust hat.“ Der Aufenthalt sollte eine einschneidende Erfahrung für sie werden, die sie nach dem Studium nicht mehr missen wollte. Nach 12 Jahren im Schweigekloster allerdings spürte sie, dass sie ihre Erfahrungen in einem weltlichen Leben integrieren möchte. Heute bietet sie Kontemplations-Workshops und Retreats an. www.miekpot.com
Das Buch ist eine sehr heiße Empfehlung für alle, die die Stille in sich suchen und gleichzeitig eine spannende Geschichte lesen wollen.

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Ich wollte immer schon mal in einem Atemzug mit Robbie Williams und Gisele Bündchen genannt werden :-). Nun ist es so weit. Die berühmten Herrschaften haben offenbar mutige Schritte in ihrem Leben gesetzt und dazu durfte ich eine Mut-Expertise im Promi-Magazin OK!  liefern. Hier der Artikel: ok-mutinterview seite 1 und ok-mutinterview seite 2.

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Mutfinger

Das „Strömen“(Jin Shin Jyutsu), eine japanische Heilform, bei der Finger auf bestimmte Energiepunkte am Körper gelegt oder Finger gehalten werden, ist eine feine Sache. Erstens ist es einfach und fast überall durchzuführen, zweitens hat man damit auf jeden Fall Ruhezeit und drittens ist es ein tolles Gefühl, das Pulsen im Körper zu spüren.

Der Zeigefinger, so die Lehre, soll der Mutfinger sein. Beide Zeigefinger abwechselnd mindestens 3 Minuten halten und die Angst soll kleiner und der Mut größer werden. Ausprobieren lohnt sich. Sollte nicht gleich ein Mutteffekt eintreten, so hat man zumindest ein wenig Ruhe gehabt. Ich jedenfalls genieße meine Ström-Pausen sehr.

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mut-taschenEin besonderes Glück ist es, wenn man die eigenen Ressourcen und Leidenschaften immer wieder neu verbinden kann und so ganz Neues entsteht. Das Leben bietet eben unendliche Möglichkeiten.

So freu ich mich sehr über den Workshop, den ich im Jänner in der Kontaktstelle für Alleinerziehende geben werde:“Pack deinen Mut in eine Tasche“ ist ein Nähworkshop für mutsuchende Alleinerziehende.
Dabei erzählen wir uns von mutigen Dingen, die wir in unserem Leben schon gemacht haben oder noch machen möchten, stärken unsere Mut-Ressourcen und nähen ein Mut-Täschchen, das wir mit mutmachenden Dingen füllen können. Wir nähen mit der Hand und zelebrieren dabei Mut zur Langsamkeit :-).
Und ich darf bei der Gelegenheit meine Leidenschaft für die textile Umsetzung von Schrift (meine Autorinnenseele, meine Kreativwerkende-Seele), fürs Recyclen, fürs Mutmachen und für ein stärkendes Miteinander (meine Coaching-Seele) leben. Juhu!

Alle Infos und Anmeldung in der Kontaktstelle für Alleinerziehende.

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unbedruckte kartenDa viele KäuferInnen meiner Mutkarten aus dem pädagogischen, sozialen und beratenden Bereich kommen und angeregt von meinen Mutkarten mit Gruppen bzw. KlientInnen damit arbeiten, habe ich mich entschlossen, DIY-(do-it-yourself) Mutkarten produzieren zu lassen: auf der Rückseite die Nur Mut!-Grafik wie beim fertigen Kartenset. Nur die Vorderseite ist leer und kann individuell selbst gestaltet werden. Für alle, die eigene Mut-Sprüche, Mut-Vorbilder etc. festhalten wollen. Auch gut geeignet als Grußkarte, wenn Mutkarten oder Mut-Tagebuch verschenkt werden.

Preis für leere Mut-Karten: € 0,50 pro Stück beim Kauf von 1 bis 10 Stück, € 0,25 pro Stück beim Kauf ab 11  Stück. Zuzüglich tatsächlich anfallende Versandkosten.

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„Voll!“

copyright: Dorothea Jacob  / pixelio.de

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„Voll!“, antwortet das junge Paar, das barfuß im Wienerwald spaziert und dem ich kundtue, das ich mir das toll vorstelle. Sie sagen nicht einfach „ja“, sondern „voll“.

Dieses neue Modewort von jungen Leuten kitzelt meine Seele und ich giggle innerlich erfreut zurück.

Denn für mich steckt hinter diesem schlichten Wort die Fülle drinnen, nach der wir uns alle so sehnen.

Danke, ihr lieben jungen Leute, dass ihr aus dem Vollen schöpft und den Mut habt, entgegen Konventionen dem zu folgen, was euch gut tut und ihr für richtig haltet. Und ich werde ganz bestimmt auch demnächst die genähten Lederlappen zu Hause lassen.
Dass manche von euch auch das Wort „Oida“ (Wienerisch für „Alter“) häufig im Sprachrepertoire haben, werde ich künftig so interpretieren, dass ihr Sehnsucht nach den Qualitäten der Elders habt :-).

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Meine Ghana-Reise

Für manche mag eine Reise nach Schwarzafrika selbstverständlich sein, für mich absolut nicht. In den letzten Jahrzehnten bin ich hauptsächlich in Europa unterwegs gewesen, der Herausforderungsfaktor war dabei überschaubar. Sehr viele Fragen haben mich daher im Vorfeld bei dieser doch ganz anderen Reise beschäftigt: von Impfen über Hygiene, Gewalt, Hitze.

Bei all den Überlegungen habe ich festgestellt, dass ich tatsächlich auf diesem Gebiet ein Hahnenfuß bin, und ich habe eine Portion Mut gebraucht, um als Journalistin die Einladung eines EU-Projekts zur Förderung von Fairtrade anzunehmen. Letztlich bin ich sehr froh, dass ich mir selbst ausreichend Mut machen konnte und mich in dieses Abenteuer gestürzt hab. Die Reise hat mich mit sehr vielen zum Großteil sehr wunderbaren Eindrücken zurückgelassen. Bei Interesse nachzulesen auf einem Blog, den ich für das Magazin Welt der Frau geschrieben hab.

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