Mutkarten+Tagebuch

Meine Mutkarten  und mein Mut-Tagebuch sind nun seit drei Jahren im Umlauf. Ich freu mich sehr, wie viel Mutland sie schon erobert haben. Von Bratislava bis Hamburg, von Schweiz bis Südtirol konnte ich schon mit meinen Karten Mut verbreiten bzw. dazu anregen.
Und ich bin überwältigt davon, wofür die Karten alles eingesetzt werden: von Mitarbeitergesprächen über Begleiter bei Coachings oder Trainings bis zur Arbeit in Jugendgruppen. Dabei hatte ich sie ursprünglich als Selbstcoaching-Tool entwickelt, um sich selbst jede Woche mit dem Thema Mut auf verschiedenste Weise auseinanderzusetzen. Wie es aussieht, können sie noch mehr.

Und hätte ich geahnt, dass es anscheinend einen großen Bedarf gibt, Kindern und Jugendlichen Mut zu machen, hätte ich die Karten in Du-Form geschrieben, denn einige Karten sind durchaus auch für sie inhaltlich passend. Aber wer weiß, vielleicht entsteht als nächstes ja eine Kinderedition. So haben einige PädagogInnen meinen Mutkarten als Anregung genommen und sie für ihren Bedarf adaptiert. Zum Teil wurden dafür meine unbedruckten Mutkarten verwendet. Auch schön.
Hier sind ein paar KundInnenstimmen.

Weiterhin werden natürlich mit Freude Bestellungen entgegengenommen. Möge mein Mut, das finanzielle Risiko der Produktion auf mich zu nehmen, eine sinnvolle Investition gewesen sein ;-).

Endlich großformatig malen, ein Buch schreiben oder eine Weltreise machen. Geht nicht, weil… die Kinder Aufmerksamkeit brauchen …. nicht genug Geld da ist … es an Zeit fehlt?

All jenen, die an der Umsetzung ihre Träumen zweifeln, nimmt die bekannte Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger mit ihrer eigenen Geschichte den Wind aus den Segeln.

Sobald ihr klar war, dass sie schreiben will, hat sie dafür auch genügend Zeit und einen Ort gefunden. Obwohl sie zwei Kinder und begrenzten Wohnraum hatte. Es geht, wenn die Leidenschaft und das Bekenntnis groß genug sind.

Christnoestlingerine Nöstlinger schreibt in ihrer Autobiografie „Glück ist was für Augenblicke“: 
Der größte Teil meines Hirns war unentwegt mit dem Formulieren von Sätzen beschäftigt. Nicht nur wenn ich mit dem Kugelschreiber vor einem linierten Heft hockte oder auf der quietschgrünen Olivetti tippte, war ich am Sätze Basteln, auch wenn ich Zwiebeln schnitt oder im Gulasch rührte, einen Zipp in eine Hose nähte oder einkaufen ging, Staub saugte oder das Klo putzte. Die quietschgrüne Olivetti stand in der Küche auf der roten Arbeitsplatte, daneben lag das linierte Heft, und in jeder freien Minute schrieb oder tippte ich das im Kopf bereits Formulierte.
Die Ente zu braten dauert eineinhalb Stunden, doch man muss die Ente im Rohr nicht dauernd behüten. Viermal nachschauen und aufgießen reicht, die restliche Zeit kann man schreiben oder tippen. Nur so konnte ich in einem Jahr zwei Bücher oder gar drei hinkriegen… Dass die Manuskripte hin und wieder Fettspritzer hatten, hielten meine Lektoren für eine Spezial-Marotte von mir. 

„Na, die hat’s bestimmt leicht gehabt im Leben!“, denken Sie jetzt vielleicht. Nein, hat sie nicht. Sie stammt aus einer turbulenzbegabten Familie, hat den Krieg und die Armut danach in Wien erlebt und hat ihr Erwachsenenleben mit einer frühen Mutterschaft samt baldiger Scheidung begonnen.

Also: Anfangen, jetzt! Und dran bleiben, auch wenn sich mal Unwidrigkeiten einmogeln. Die gehören dazu wie die Wolken zum Himmel.

 

DSC_0002Nur Mut! Stunden statt Euro 🙂. Ich hab mich entschlossen, meine Mutkarten im Tausch gegen Stunden anzubieten. Wer beim Tauschkreis Lets dabei ist, zahlt 2, 5 Stunden für mein Paket Mutkarten und 3 Stunden für das Paket Mutkarten und Muttagebuch.

Ich bin schon länger Mitglied bei diesem Tauschkreis und schätze die Möglichkeit sehr, kleine Hilfestellungen wie Transport oder Reparaturen gegen Stunden zu erhalten. Bis dato hab ich mein Stundenkonto mit dem „Verkauf“ von nicht mehr benötigter Kleidung und Haushaltsgegenständen gefüllt oder mit kleinen Näh-Reparaturen. Nun kann sich mein Stundenkonto also auch mit dem Verstunden meiner Mutkarten füllen. Ich freu mich, dass mit Stunden als alternative Währung nun vielleicht auch  Menschen mit wenig Geld die Möglichkeit haben, von meinen Mutkarten zu profitieren.

 

DSC_0001Ach, ist das schön, wenn Dinge ganz von selbst wachsen, blühen und gedeihen. Ohne dass man an ihnen zieht und ständig lauert, was aus dem Pflänzchen schon geworden ist. Zugeben, ein wenig Mut braucht es schon dazu. Oder sollte man es Vertrauen nennen? Jedenfalls geht es mir so mit meiner Blätterei, wie ich meine Natur-Essenzbilder mittlerweile genannt habe. Ich mache sie aus reiner Freude. Und die Möglichkeiten, damit an die Öffentlichkeit zu gehen und sie zu verkaufen, gesellen sich ganz von allein dazu.

So bin ich am 1. April 2016 von 9:30 bis 18:30 mit meiner Blätterei bei den Ladies Days bei Leiner, Mariahilferstraße 18, 1070 Wien, Erdgeschoss.. Freu mich sehr darauf, meine Bilder zu präsentieren. Mutkarten und Mut zur Auszeit, mein Auszeitratgeber, sind auch mit im Gepäck. Ich bin gespannt und freu mich sehr auf Besuche.

lichtSCHALTER-nameAls ich das erste Mal die Schwelle des Schlossensemble Eschelberg im Mühlviertel überschritten hab,  hat es in der Sekunde Zoom gemacht. Ich wusste mit 1000-prozentiger Sicherheit, hier will (ja, muss!) ich mich einmal länger aufhalten, um meiner Künstlerinnen-Seele wieder zu begegnen. Es sind diese magischen Momente des inneren Wissens, wo es kein Zaudern und Zögern und Überlegen gibt und wo der Mut im Großpaket mitgeliefert wird, die einem im Leben nicht jeden Tag in den Schoß fallen. Aber wenn sie es tun, na, halleluja, dann ergießt sich die Wirkung in jede Zelle.
Hier ein Tagebuchauszug meiner 2-wöchigen Reise in die Langsamkeit, die von einer Woche Fasten verstärkt wurde.

  1. August 2015

Angekommen auf Schloss Eschelberg mit einem Koffer voller Möglichkeiten. Fastensäfte, Stoffe, Garne, Kamera, Notizbücher, Blumenpresse, zwei Augen und zwei Ohren.

So eine unglaublich starke Stille hier. Indoors funktionieren weder Handy noch Internet. Meine Gefühlslage dazu wechselt von Ah zu Oh. Hier ist dann wirklich nur Stille, keine Verbindung zu anderen. Wer ist hier, wenn nur ich bin? 🙂

  1. August

Sehr beschäftigt mit nichts. Ich verbringe meine Tage wie die Frauen früher: sticken, schreiben, Tee trinken, Haare bürsten, die Landschaft betrachten.

Draußen Wolken. Wie das mit dem Wetter wohl weitergeht? Ich kann im Internet nicht nachschauen. Ich muss mit dem Unberechenbaren, mit dem, was ist, zurechtkommen. Gut so im Grunde. Ich könnte es ja ohnehin nicht ändern, auch wenn ich wüsste, wie das Wetter wird. Spannend, sich dem Jetzt hinzugeben.

Es nützt nichts, aufs Handy zu schauen. Weiterlesen »

Nur Mut bei Leiner

gabi kerschbaummayr rahmenWohnstylistin Gabi Kerschbaummayr hat sich ihre ganz persönliche Arbeitsoase bei Leiner, Mariahilferstraße 18, 1070 Wien geschaffen. In ihrem lila Zauberland im 3. Stock versammelt sie neben schönen Möbeln auch liebevoll ausgewählte Bilder, Karten, bemalte Steine und noch vieles mehr, was das Herz berührt. Jetzt hat sie meine Mutkarten in ihre herzerwärmende Sammlung aufgenommen. Freude!

Freude auch darüber, dass Gabi hier vorlebt, was ich für eine ideale Zukunftsvision halte: das Eigene in bestehende Betriebe/Systeme zu integrieren. Man muss sich nicht unbedingt selbständig machen oder eine Auszeit nehmen, um Seines leben zu können. Alle Gabis und Leiners dieser Welt vor den Vorhang! Wer mag mir von ähnlichen Beispielen erzählen?

Es ist so weit. Lili Schagerl, meine Grafikerin, hat aus meinem Mutkartenset eine einfach handhabbare digitale Version zum Selbstausdrucken gemacht. Selber ausdrucken spart Kosten und ermöglicht Gestaltungsspielräume für ein individuelles Mutkartenset.

NEU! Mutkarten digital zum Selbstausdrucken: Für alle,
* die Kosten sparen wollen
* die ein individuelles Mutkartenset zusammenstellen wollen. Es können Karten weggelassen werden und eigene gestaltet werden.
* die mit Gruppen arbeiten möchten und die Mutkarten daher öfter ausdrucken möchten.
* die lieber Karten in Du-Form haben. In den digitalen Karten spreche ich die Menschen persönlich in Du-Form an.
* die gerne ihr Mutkartenset dann und wann ergänzen möchten mit neuen Karten
Die Karten sind in einem pdf-File optimal angeordnet, sodass lediglich nach dem Ausdrucken der Vorderseite der Papierstapel umgedreht werden muss, um die einheitliche Nur Mut!-Rückseiten zu drucken. Die Rückseite und Vorderseite wird deckungsgleich gedruckt. Das Ergebnis ist ein professionell aussehendes Kartenset, nachdem es mit Schere oder Messer ausgeschnitten wurde.
Natürlich müssen die Karten auch gar nicht ausgeschnitten werden. Einfach digital lesen und ihre Wirkung entfalten lassen, geht genauso gut. Mut hat eben viele Gesichter :-).
Einführungspreis: € 4,90

Vorgangsweise: E-Mail mit Bestellung und Adresse an christa.langheiter@aon.at, danach bekommen Sie eine Rechnung gemailt. Nach Eingang der Zahlung wird ein Link zum Download zugeschickt.

Mut verschenken

unbedruckte kartenMeine Mutkarten werden sehr häufig  verschenkt. An Menschen, die eine Trennung vor oder hinter sich haben, die sich nach beruflicher Veränderung sehnen oder sich gerade verändert haben. Die umgezogen sind, ein Kind möchten oder bekommen. Es gibt viele große oder kleine Veränderungen im Leben, für die man Mut brauchen kann. Ich freue mich, dass meine Karten als mutmachendes Geschenk schon weite Kreise gezogen haben.

Ab sofort verschicke ich auch gern direkt an die Beschenkten, sollte es eilen oder sollten Sie nochmalige Portokosten vermeiden wollen. Gerne lege ich Ihre persönlichen Grußworte, geschrieben auf einer Mutkarte bei. Diese unbedruckten Mutkarten können im übrigen auch bei mir bestellt werden. Es lässt sich damit zum Beispiel auch ein eigenes Mutkartenset erstellen.